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	<title>Alena Meise, Autor bei Stiftung Beiserhaus</title>
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		<title>Beiserhaus: Sorge um Versorgung</title>
		<link>https://beiserhaus.de/2026/06/25/beiserhaus-sorge-um-versorgung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alena Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 14:24:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Träger sieht Gefahr für individuelle Hilfen und Wohngruppenangebote Rengshausen/Schwalm – „Die geplanten Kürzungen der Bundesregierung in der Kinder- und Jugendhilfe werden einen großen Einschnitt in die individuelle Förderung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen bringen“, sagt Björn Keding aus Schwalmstadt, Vorstand der Stiftung Beiserhaus. Er befürchtet erhebliche Verschlechterungen durch die geplanten strukturellen Veränderungen. Sollte die Reform [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Träger sieht Gefahr für individuelle Hilfen und Wohngruppenangebote</strong></h1>
<p><strong>Rengshausen/Schwalm –</strong> „Die geplanten Kürzungen der Bundesregierung in der Kinder- und Jugendhilfe werden einen großen Einschnitt in die individuelle Förderung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen bringen“, sagt Björn Keding aus Schwalmstadt, Vorstand der Stiftung Beiserhaus. Er befürchtet erhebliche Verschlechterungen durch die geplanten strukturellen Veränderungen. Sollte die Reform wie vorgesehen im Jahr 2028 umgesetzt werden, wäre das Beiserhaus insbesondere im stationären Bereich stark betroffen.</p>
<p>Derzeit leben 165 Kinder und Jugendliche in den Wohngruppen der Einrichtung. Dazu gehören sechs reguläre Gruppen, in denen benachteiligte Kinder betreut werden, die aus ihren Familien genommen werden mussten. Hinzu kommen sechs therapeutische Wohngruppen sowie eine Gruppe für unbegleitete minderjährige Ausländer. Die Standorte des Beiserhauses verteilen sich auf sechs Landkreise.</p>
<p>Nach den bisherigen Planungen könnten zahlreiche dieser Plätze gefährdet sein, warnt Keding. Die Kürzungsvorschläge griffen aus seiner Sicht in zentrale Bereiche der Rechte von Menschen mit Behinderungen, Kindern und Familien ein. „Ich befürchte, dass die individuell abgestimmten Förderungen für Betroffene stark eingeschränkt werden“, sagt Keding. Dies widerspreche den pädagogischen Entwicklungen der vergangenen Jahre.</p>
<p>Während die Zahl verhaltensauffälliger Kinder und Jugendlicher mit psychischen Belastungen kontinuierlich steige, solle künftig eine stärker pauschalisierte Hilfe greifen. Das sei aus seiner Sicht nicht nachvollziehbar. Bereits jetzt seien erste Auswirkungen spürbar. So sei eine von ursprünglich zwei Gruppen für unbegleitete Minderjährige in Bebra bereits geschlossen worden.</p>
<p>Keding hält diese Entwicklung für eine Fehlentscheidung. Gerade in den Regelwohngruppen hätten junge Menschen frühzeitige Chancen, sich positiv zu entwickeln, eine Ausbildung zu absolvieren und als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft Fuß zu fassen. Zweifel äußert er daran, ob betroffene Kinder andernorts ausreichend aufgefangen werden könnten.</p>
<p>Vielmehr bestehe die Gefahr, dass sich Probleme verfestigten, wenn Kinder länger als nötig in belastenden familiären Strukturen verblieben. Der Hilfebedarf könne dadurch steigen – mit negativen Folgen für die Betroffenen selbst und höheren gesellschaftlichen Kosten.</p>
<p>Auch wirtschaftlich hätte die Entwicklung Folgen für das Beiserhaus. Je mehr Gruppen geschlossen würden, desto geringer fielen die Einnahmen aus, sagt Keding. Umstrukturierungen seien dann unausweichlich. Hinter den Plänen der Bundesregierung stehe aus seiner Sicht die Absicht, Hilfen stärker in den öffentlichen Sozialraum zu verlagern – etwa in die Jugendpflege. Teure individuelle Hilfen sollten durch billigere kollektive Angebote ersetzt werden. Das sei ein Angriff auf Errungenschaften, für die man jahrelang gekämpft habe.</p>
<p>Individuelle Rechtsansprüche, das Wunsch- und Wahlrecht bei der Hilfeauswahl, der Anspruch auf bedarfsgerechte Schulbegleitung sowie die Nachbetreuung junger Erwachsener aus der Jugendhilfe stünden auf dem Spiel. Zum Angebot des Beiserhauses zählten neben stationären Wohngruppen auch aufsuchende Betreuung und unbegleitetes Wohnen. „Die geplanten Kürzungen gehen auf Kosten derer, die ohnehin schon keine Lobby haben.“</p>
<p><strong>300 Kinder und Jugendliche werden betreut</strong></p>
<p>300 junge Menschen werden jährlich in der Stiftung Beiserhaus in sechs Landkreisen versorgt. Neben den teilstationären und stationären Wohngruppen wird eine Reihe an ambulanter Hilfe geboten. Familienhilfe und Tagesgruppen gehören zu den Angeboten. Weitere Bausteine machen die schulische und die berufliche Bildung aus und die Werkstätten am Hauptstandort in Rengshausen. Auch die Ganztagsbetreuung an zwei Schulen ist Teil des Angebots.</p>
<p>Artikel und Foto HNA (Christine Thiery) 29.Mai 2026</p>
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		<title>Gemeinde und Kirchengemeinde unterstützen Mädchenwohngruppe Nieste</title>
		<link>https://beiserhaus.de/2025/07/09/gemeinde-und-kirchengemeinde-unterstuetzen-maedchenwohngruppe-nieste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alena Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2025 17:57:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Große Freude in der Therapeutischen Mädchenwohngruppe in Nieste: Die Gemeinde Nieste sowie die Kirchengemeinde Escherode/Nieste überreichten eine Spende in Höhe von insgesamt 1.000 Euro an die Stiftung Beiserhaus. Die symbolische Scheckübergabe fand im Rahmen eines Besuchs in der Wohngruppe statt, bei dem sich die Gäste ein Bild von der pädagogischen Arbeit vor Ort machen konnten. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beiserhaus.de/2025/07/09/gemeinde-und-kirchengemeinde-unterstuetzen-maedchenwohngruppe-nieste/">Gemeinde und Kirchengemeinde unterstützen Mädchenwohngruppe Nieste</a> erschien zuerst auf <a href="https://beiserhaus.de">Stiftung Beiserhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Große Freude in der Therapeutischen Mädchenwohngruppe in Nieste: Die Gemeinde Nieste sowie die Kirchengemeinde Escherode/Nieste überreichten eine Spende in Höhe von insgesamt 1.000 Euro an die Stiftung Beiserhaus.</p>
<p>Die symbolische Scheckübergabe fand im Rahmen eines Besuchs in der Wohngruppe statt, bei dem sich die Gäste ein Bild von der pädagogischen Arbeit vor Ort machen konnten. Bürgermeister Klaus Missing überreichte gemeinsam mit Herrn Nienrodt und Pastorin Dr. Ede den Spendenscheck. 500 Euro stammen von der Kirchengemeinde Escherode/Nieste, weitere 500 Euro aus Spenden des Heimat- und Verkehrsvereins, des Mundart-Gruppe Nieste, der Freiwilligen Feuerwehr Nieste e. V. sowie dem Organisationsteam des Weihnachtsmarkts.</p>
<p>Dankbar entgegengenommen wurde die Spende von Frau Flacke (Bereichsleitung) und Frau Schneider (Gruppenleiterin). Beide zeigten sich berührt von der Wertschätzung seitens der Gemeinde:</p>
<p>„Es ist schön zu sehen, dass unsere Arbeit wahrgenommen und unterstützt wird.“</p>
<p>Die Therapeutische Mädchenwohngruppe in Nieste wurde 2023 eröffnet und bietet Mädchen im Alter von acht bis zwölf Jahren ein geschütztes und förderndes Zuhause. Die intensive Betreuung kombiniert heilpädagogische Ansätze mit individuellen Förderangeboten und einem strukturierten Alltag. Die Kinder erleben Geborgenheit und lernen soziale Kompetenzen im gemeinschaftlichen Alltag – mit eigenem Garten, hellen Räumen und viel Raum für Entwicklung.</p>
<p>Die Spende ist ein starkes Zeichen der Verbundenheit zwischen Gemeinde, Kirche und sozialer Einrichtung – und ein großartiges Beispiel dafür, wie gemeinsames Engagement den Alltag junger Menschen positiv verändern kann.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-5455" src="https://beiserhaus.de/wp-content/uploads/2025/07/Nieste-300x276.jpg" alt="" width="300" height="276" srcset="https://beiserhaus.de/wp-content/uploads/2025/07/Nieste-300x276.jpg 300w, https://beiserhaus.de/wp-content/uploads/2025/07/Nieste.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Spendenübergabe von links: Bürgermeister Klaus Missing, Herr Nienrodt (Kirchenvorstand), Frau Flacke (Bereichsleiterin), Frau Schneider (Gruppenleiterin), Frau Siebold (Gemeinde Nieste/Orgateam Weihnachtsmarkt) und Pastorin Dr. Ede.</p>
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		<title>25 Jahre bewegte Geschichte &#8211; Jubiläum der WG Homberg</title>
		<link>https://beiserhaus.de/2025/07/04/25-jahre-wg-homberg-ein-vierteljahrhundert-gelebte-jugendhilfe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alena Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jul 2025 13:27:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein besonderes Jubiläum wurde am 5.Juni 2025im Herzen von Homberg gefeiert: Die Wohngruppe Homberg des Beiserhauses blickt auf 25 Jahre bewegte Geschichte zurück – ein Vierteljahrhundert voller Leben, Herausforderungen, Entwicklung und gelebter Jugendhilfe. Was heute als selbstverständlicher Teil der stationären Kinder- und Jugendhilfe gilt, war damals ein mutiger Schritt: Die Gründung der ersten Außenwohngruppe des [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beiserhaus.de/2025/07/04/25-jahre-wg-homberg-ein-vierteljahrhundert-gelebte-jugendhilfe/">25 Jahre bewegte Geschichte &#8211; Jubiläum der WG Homberg</a> erschien zuerst auf <a href="https://beiserhaus.de">Stiftung Beiserhaus</a>.</p>
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									<p>Ein besonderes Jubiläum wurde am 5.Juni 2025im Herzen von Homberg gefeiert: Die Wohngruppe Homberg des Beiserhauses blickt auf 25 Jahre bewegte Geschichte zurück – ein Vierteljahrhundert voller Leben, Herausforderungen, Entwicklung und gelebter Jugendhilfe.</p><p>Was heute als selbstverständlicher Teil der stationären Kinder- und Jugendhilfe gilt, war damals ein mutiger Schritt: Die Gründung der ersten Außenwohngruppe des Beiserhauses im Jahr 1999 markierte einen Meilenstein in der Entwicklung hin zu mehr Dezentralisierung und Lebensweltorientierung. Statt großer Zentraleinrichtungen setzte man auf ein echtes Zuhause mitten im Stadtteil – mit Nachbarn, Supermarkt, Bushaltestelle und Spielplatz. Eine Entscheidung, die bis heute das pädagogische Selbstverständnis des Trägers prägt.</p><p>„Diese Wohngruppe war der Anfang einer Bewegung – hin zu mehr Normalität im Alltag junger Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren Familien leben können“, so eine Vertreterin der Einrichtung während der Jubiläumsfeier. „Ein Zuhause auf Zeit bedeutet mehr als ein Dach über dem Kopf – es steht für Verlässlichkeit, Struktur, Beziehung und Wärme. Für das echte Leben.“</p><p>Rund 25 Jahre lang hat die WG Homberg Kindern und Jugendlichen genau das ermöglicht: einen Ort, an dem gestritten, gelernt, versöhnt, gelacht und geweint wurde – und an dem viele junge Menschen wachsen konnten. Das sei vor allem dem großen Engagement der pädagogischen Fachkräfte zu verdanken: „Menschen mit Herz, Haltung und Ausdauer, die begleiten, fördern, zuhören – und da bleiben, auch wenn es schwierig wird.“</p><p>Besonderer Dank galt auch den Leitungskräften, ehemaligen Mitarbeitenden, Kooperationspartnern, Jugendämtern sowie allen Unterstützenden, die diesen Ort mit aufgebaut und über die Jahre hinweg weiterentwickelt haben.</p><p>Nicht zuletzt wurde den jungen Menschen gedankt, die in der WG Homberg gelebt haben – und es zum Teil heute noch tun. „Ihr habt diesen Ort mit Leben gefüllt, mit euren Geschichten, Herausforderungen und Träumen. Ihr seid ein Teil dieser Geschichte – und wir freuen uns, wenn ihr auch heute mit uns feiert.“</p><p>Das Jubiläum ist nicht nur Anlass für Rückblick und Dankbarkeit, sondern auch für einen Blick nach vorn: „Was brauchen Kinder und Jugendliche heute – und was muss sich in der Jugendhilfe weiterentwickeln, damit dieses Zuhause auf Zeit auch in Zukunft ein guter Ort bleibt?“ Die Antwort liege, so wurde betont, in der Haltung, offen zu bleiben – für neue Wege, für echte Teilhabe und für das, was junge Menschen wirklich brauchen.</p><p>Mit einem herzlichen Wunsch für die nächsten 25 Jahre endete die Feier: „Möge die Wohngruppe Homberg weiterhin ein Ort des Wachsens, des Vertrauens und der Entwicklung bleiben. Auf die nächsten 25 Jahre – und Gottes Segen!</p>								</div>
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